Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt ist für Sachverständige, Gutachter und Auftraggeber ein Thema mit hoher praktischer Relevanz. Dieser Beitrag ordnet die Fragestellung systematisch ein und berücksichtigt dabei die seit Juli 2026 aktuelle DIN EN ISO/IEC 17024:2026-07. Im Mittelpunkt steht die Frage, was die Norm tatsächlich regelt, welche Aussagen daraus für die Personenzertifizierung abgeleitet werden können und wo zwischen Zertifizierung, Akkreditierung, öffentlicher Bestellung und sonstigen Qualifikationsnachweisen unterschieden werden muss.
1. Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt
Die Personenzertifizierung verfolgt einen anderen Ansatz als ein Lehrgangszertifikat oder eine reine Teilnahmebescheinigung. Im Mittelpunkt steht nicht die Frage, ob eine Person an einer bestimmten Schulung teilgenommen hat, sondern ob definierte Anforderungen an Wissen, Fertigkeiten und berufliche Kompetenz nachvollziehbar bewertet werden. Für Sachverständige ist diese Unterscheidung besonders relevant, weil ihre Arbeit regelmäßig erhebliche wirtschaftliche, technische und teilweise rechtliche Folgen auslösen kann. Ein strukturiertes Zertifizierungsverfahren kann deshalb als zusätzlicher, externer Kompetenznachweis dienen, ersetzt aber weder die persönliche Verantwortung des Sachverständigen noch die Prüfung der Eignung für einen konkreten Auftrag. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
1.1 Einordnung der Fragestellung
Die aktuelle Ausgabe DIN EN ISO/IEC 17024:2026-07 richtet sich in erster Linie an Stellen, die Personen zertifizieren. Sie beschreibt Anforderungen an Organisation, Unparteilichkeit, Ressourcen, Zertifizierungsprogramme, Prüfungs- und Bewertungsprozesse, Zertifizierungsentscheidungen, Überwachung, Rezertifizierung, Beschwerden und Einsprüche. Neu hinzugekommen beziehungsweise überarbeitet sind unter anderem Anforderungen rund um den Einsatz künstlicher Intelligenz. Für Bewerber ist wichtig zu verstehen, dass die Norm damit nicht automatisch ein einheitliches Sachverständigenprofil vorgibt. Die konkreten fachlichen Anforderungen entstehen im jeweiligen Zertifizierungsprogramm. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
Bei einer freien Zertifizierungsstelle ist eine saubere Kommunikation des Status besonders wichtig. Die Anwendung oder Orientierung an DIN EN ISO/IEC 17024 ist nicht dasselbe wie eine Akkreditierung durch die DAkkS. Eine Akkreditierung ist eine gesonderte formelle Bestätigung der Kompetenz einer Konformitätsbewertungsstelle. CertNova ist nach den Vorgaben dieses Projekts ausdrücklich als freie, nicht DAkkS-akkreditierte Zertifizierungsstelle einzuordnen. Diese Transparenz sollte in Website, Zertifikaten, Verfahrensbeschreibungen und Werbeaussagen konsequent beibehalten werden. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
2. DIN EN ISO/IEC 17024:2026 als normativer Rahmen
Der Abschnitt . DIN EN ISO/IEC 17024:2026 als normativer Rahmen konkretisiert Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024. Entscheidend ist, dass die fachliche Bewertung nicht nur auf Berufsbezeichnungen oder Teilnahmebescheinigungen gestützt wird, sondern auf nachvollziehbaren Kriterien des jeweiligen Zertifizierungsprogramms. Dazu gehören ein klar definierter Kompetenzbereich, geeignete Zulassungsvoraussetzungen, eine zum Kompetenzprofil passende Bewertungsmethode und eine dokumentierte Zertifizierungsentscheidung. Die DIN EN ISO/IEC 17024:2026 bildet hierfür einen allgemeinen Rahmen für Personenzertifizierungsstellen; die konkrete Ausgestaltung entsteht erst im jeweiligen Zertifizierungsprogramm. Bei CertNova ist transparent zu berücksichtigen, dass es sich um eine freie und nicht DAkkS-akkreditierte Zertifizierungsstelle handelt. Aussagen über Reichweite und Nutzen eines Zertifikats müssen deshalb am konkreten Verwendungszweck gemessen werden.
2.1 Zertifizierung ist nicht automatisch Akkreditierung
Für Interessenten empfiehlt sich deshalb eine zweistufige Prüfung: Zuerst sollte geklärt werden, welches fachliche Ziel mit der Zertifizierung verfolgt wird. Danach ist zu prüfen, ob der jeweilige Auftraggeber bestimmte Anerkennungs- oder Akkreditierungsanforderungen stellt. Wer beispielsweise für einen Auftrag lediglich einen nachvollziehbaren Kompetenznachweis benötigt, kann andere Anforderungen vorfinden als jemand, der sich auf eine Ausschreibung bewirbt, in der ausdrücklich ein akkreditiertes Zertifikat oder eine öffentliche Bestellung verlangt wird. Eine seriöse Beratung trennt diese Fälle klar voneinander. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
3. Anforderungen in der Praxis
Fragestellung | Praktische Bedeutung |
Zertifizierungsprogramm | Definiert konkrete Kompetenz- und Prüfanforderungen. |
Zulassung | Prüft, ob Bewerber die programmspezifischen Voraussetzungen erfüllen. |
Bewertung/Prüfung | Ermittelt nachvollziehbar, ob die geforderte Kompetenz nachgewiesen ist. |
Zertifizierungsentscheidung | Soll unabhängig von Prüfung und wirtschaftlichen Interessen getroffen werden. |
Überwachung/Rezertifizierung | Sichert – soweit im Programm vorgesehen – die fortdauernde Erfüllung der Anforderungen. |
Akkreditierungsstatus | Muss transparent kommuniziert werden; CertNova ist keine DAkkS-akkreditierte Stelle. |
Ein belastbares Zertifizierungsprogramm sollte das Tätigkeitsgebiet so konkret beschreiben, dass erkennbar ist, welche Kompetenz tatsächlich zertifiziert wird. Bei Sachverständigen im Bauwesen können das etwa Schäden an Gebäuden, Feuchte- und Wasserschäden, Schimmelpilzschäden, Gebäudeschadstoffe, Bauphysik oder baulicher Brandschutz sein. Je genauer der Geltungsbereich formuliert ist, desto besser lassen sich Zulassungsvoraussetzungen, Prüfungsinhalte und spätere Überwachung aufeinander abstimmen. Eine zu allgemeine Bezeichnung kann dagegen Erwartungen erzeugen, die das konkrete Verfahren nicht abdeckt. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
Auch die Unparteilichkeit ist ein Kernpunkt. Zertifizierungsentscheidungen sollen auf nachvollziehbaren Kriterien beruhen und nicht davon abhängen, ob ein Kandidat wirtschaftlich besonders attraktiv ist oder zuvor bestimmte Schulungsangebote genutzt hat. Gerade wenn Weiterbildung und Zertifizierung organisatorisch nah beieinanderliegen, müssen Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege sauber getrennt werden. Für Kandidaten erhöht eine transparente Trennung die Nachvollziehbarkeit des Verfahrens und stärkt das Vertrauen in das Ergebnis. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
3.1 Nachweise, Unterlagen und Kompetenz
Für die praktische Vorbereitung ist eine Dokumentenmappe sinnvoll. Dazu gehören je nach Zertifizierungsprogramm Ausbildungs- und Studiennachweise, Tätigkeitsnachweise, Projektlisten, Referenzen, Fortbildungsnachweise und gegebenenfalls Arbeitsproben oder Gutachten. Entscheidend ist nicht die Menge der Unterlagen, sondern ihre Aussagekraft im Hinblick auf die geforderte Kompetenz. Bewerber sollten deshalb frühzeitig prüfen, ob Nachweise vollständig, zeitlich zuordenbar und fachlich eindeutig sind. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
Die Prüfung selbst sollte das abbilden, was im Zertifizierungsprogramm als Kompetenz definiert wurde. Je nach Fachgebiet können schriftliche Aufgaben, Fallstudien, Fachgespräche, praktische Aufgaben oder die Bewertung von Arbeitsproben sinnvoll sein. Eine gute Prüfung fragt nicht nur isoliertes Faktenwissen ab. Sie sollte auch zeigen, ob ein Sachverständiger Informationen strukturiert bewerten, fachliche Grenzen erkennen, Schlussfolgerungen begründen und seine Ergebnisse verständlich dokumentieren kann. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
Vertiefend dazu lesen Sie auch Welche Vorteile bietet eine Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024?.
4. Typischer Ablauf eines Zertifizierungsverfahrens
Der konkrete Ablauf bei Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024 wird durch das jeweilige Zertifizierungsprogramm bestimmt. Typischerweise beginnt das Verfahren mit Information und Antrag. Danach werden Zulassungsvoraussetzungen und eingereichte Nachweise geprüft. Erst wenn die formalen und fachlichen Voraussetzungen erfüllt sind, folgt die Kompetenzbewertung, etwa durch schriftliche oder mündliche Prüfungen, Arbeitsproben, Fallaufgaben oder eine Kombination geeigneter Methoden. Prüfung und Zertifizierungsentscheidung müssen nachvollziehbar dokumentiert und Interessenkonflikte beherrscht werden. Bei positiver Entscheidung wird ein Zertifikat mit definiertem Geltungsbereich ausgestellt. Je nach Programm schließen sich Überwachungsmaßnahmen und später eine Rezertifizierung an. Die Norm bildet den Rahmen; Details dürfen nicht pauschal für jedes Zertifizierungsprogramm behauptet werden.
4.1 Von der Antragstellung bis zur Entscheidung
Nach der Zertifizierungsentscheidung endet Qualitätssicherung nicht zwangsläufig. Zertifizierungsprogramme können Überwachungs- und Rezertifizierungsanforderungen enthalten, etwa Nachweise fortlaufender Tätigkeit, Fortbildungen, Stichproben von Arbeitsergebnissen oder erneute Bewertungen. Die konkrete Laufzeit und die Anforderungen sind jedoch programmspezifisch und dürfen nicht pauschal aus der Norm abgeleitet werden. Interessenten sollten deshalb immer die Zertifizierungsordnung und das jeweilige Programm der Zertifizierungsstelle prüfen. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
5. Bedeutung für Sachverständige und Auftraggeber
Für SEO- und Marketingaussagen gilt ein ähnlicher Grundsatz wie für die fachliche Arbeit: präzise formulieren und keine weitergehende Anerkennung suggerieren, als tatsächlich besteht. Begriffe wie 'nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifiziert' sollten nur verwendet werden, wenn sie durch das konkrete Zertifikat und den ausgewiesenen Geltungsbereich gedeckt sind. Bei einer nicht akkreditierten Zertifizierungsstelle sollte zusätzlich vermieden werden, durch Logos, Formulierungen oder Vergleiche den Eindruck einer DAkkS-Akkreditierung zu erwecken. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
Eine weitere wichtige Abgrenzung behandelt der Beitrag Was passiert, wenn die Voraussetzungen für eine Zertifizierung nicht erfüllt sind?.
5.1 Nutzen und Grenzen des Kompetenznachweises
Der praktische Nutzen von Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024 liegt vor allem in der strukturierten und nachvollziehbaren Darstellung geprüfter Kompetenz. Für Sachverständige kann dies die Positionierung gegenüber Auftraggebern unterstützen, weil Qualifikation anhand eines definierten Programms bewertet wird. Für Auftraggeber kann ein Zertifikat ein zusätzliches Auswahlkriterium sein. Seine Aussagekraft bleibt jedoch auf den ausgewiesenen Geltungsbereich begrenzt. Es ersetzt weder eigene Plausibilitätsprüfungen noch gesetzlich vorgeschriebene Qualifikationen. Besonders wichtig ist bei einer freien Zertifizierungsstelle die transparente Darstellung des Akkreditierungsstatus. Der Nutzen sollte daher mit dem konkreten Kompetenznachweis begründet werden und nicht mit einer pauschalen staatlichen, gerichtlichen oder internationalen Anerkennung.
6. Häufige Missverständnisse und Fehler
Bei Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024 entstehen Fehler häufig durch eine Vermischung verschiedener Begriffe. „Nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifiziert“, „von einer akkreditierten Stelle zertifiziert“, „öffentlich bestellt“ und „gerichtlich beauftragt“ beschreiben nicht dasselbe. Ein weiterer Fehler ist, aus dem Zertifikat eine allgemeine Fachkompetenz für Tätigkeiten abzuleiten, die außerhalb des ausgewiesenen Zertifizierungsgebiets liegen. Auch Formulierungen wie „staatlich anerkannt“, „amtlich anerkannt“ oder „weltweit anerkannt“ benötigen eine belastbare Grundlage. Seriöser ist es, den geprüften Kompetenzbereich, das angewandte Zertifizierungsprogramm, die ausstellende Stelle und deren Akkreditierungsstatus transparent zu benennen. Das schützt zertifizierte Personen und Auftraggeber vor falschen Erwartungen.
6.1 Aussagen zur Anerkennung richtig formulieren
Beim Punkt Aussagen zur Anerkennung richtig formulieren sind pauschale Anerkennungsversprechen zu vermeiden. Ein Zertifikat einer freien Zertifizierungsstelle ersetzt weder die öffentliche Bestellung und Vereidigung nach § 36 GewO noch begründet es automatisch eine besondere Stellung vor Gericht. Im Zivilprozess wählt das Prozessgericht Sachverständige nach § 404 ZPO aus. Ein Zertifikat kann fachliche Qualifikation strukturiert dokumentieren, seine rechtliche oder marktbezogene Wirkung hängt jedoch vom konkreten Auftrag, dem Zertifizierungsprogramm und den Anforderungen des Empfängers ab. Für Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024 sollte deshalb stets zwischen Kompetenznachweis, gesetzlichem Status und tatsächlicher Akzeptanz im jeweiligen Anwendungsfall unterschieden werden. Diese Trennung ist auch für eine rechtssichere Außendarstellung des Sachverständigen wesentlich.
7. Checkliste für die praktische Entscheidung
Für die praktische Entscheidung zu Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024 sollte nicht allein auf den Namen des Zertifikats geschaut werden. Zuerst ist der gewünschte Einsatzbereich festzulegen. Danach sind Zertifizierungsgebiet, Zulassungsvoraussetzungen, Prüfmethoden, Gültigkeitsdauer, Überwachung und Rezertifizierung zu prüfen. Ebenso wichtig ist die Frage, ob Auftraggeber, Behörden, Gerichte, Versicherer oder Ausschreibungen besondere Nachweisformen verlangen. Erst wenn diese Punkte geklärt sind, lässt sich beurteilen, ob das konkrete Zertifizierungsprogramm zum beruflichen Ziel passt. Antragsteller sollten außerdem frühzeitig Nachweise zu Ausbildung, Berufspraxis, Referenzprojekten und Fortbildungen zusammenstellen. So werden Lücken sichtbar, bevor Kosten entstehen oder ein formelles Prüfverfahren begonnen wird.
Prüfpunkt | Leitfrage zu „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024“ | Praktische Bedeutung |
|---|---|---|
Verwendungszweck | Wofür soll das Zertifikat eingesetzt werden? | Bestimmt die tatsächlich benötigte Nachweisform. |
Zertifizierungsgebiet | Deckt der Geltungsbereich die Tätigkeit präzise ab? | Verhindert eine zu weitgehende Außendarstellung. |
Zulassung | Welche Ausbildung, Praxis und Referenzen sind nachzuweisen? | Zeigt mögliche Nachweislücken frühzeitig. |
Prüfung | Wie wird die relevante Kompetenz bewertet? | Die Methodik prägt die Aussagekraft des Nachweises. |
Akkreditierungsstatus | Ist eine akkreditierte Zertifizierung vorgeschrieben? | Freie Zertifizierung und DAkkS-Akkreditierung sind zu trennen. |
Gültigkeit | Welche Überwachung und Rezertifizierung sieht das Programm vor? | Zeigt Anforderungen über die Erstprüfung hinaus. |
7.1 Vor Antragstellung klären
Für die praktische Entscheidung zu Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024 sollte nicht allein auf den Namen des Zertifikats geschaut werden. Zuerst ist der gewünschte Einsatzbereich festzulegen. Danach sind Zertifizierungsgebiet, Zulassungsvoraussetzungen, Prüfmethoden, Gültigkeitsdauer, Überwachung und Rezertifizierung zu prüfen. Ebenso wichtig ist die Frage, ob Auftraggeber, Behörden, Gerichte, Versicherer oder Ausschreibungen besondere Nachweisformen verlangen. Erst wenn diese Punkte geklärt sind, lässt sich beurteilen, ob das konkrete Zertifizierungsprogramm zum beruflichen Ziel passt. Antragsteller sollten außerdem frühzeitig Nachweise zu Ausbildung, Berufspraxis, Referenzprojekten und Fortbildungen zusammenstellen. So werden Lücken sichtbar, bevor Kosten entstehen oder ein formelles Prüfverfahren begonnen wird.
8. Fachliche Einordnung für dieses Thema
Der Abschnitt . Fachliche Einordnung für dieses Thema konkretisiert Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024. Entscheidend ist, dass die fachliche Bewertung nicht nur auf Berufsbezeichnungen oder Teilnahmebescheinigungen gestützt wird, sondern auf nachvollziehbaren Kriterien des jeweiligen Zertifizierungsprogramms. Dazu gehören ein klar definierter Kompetenzbereich, geeignete Zulassungsvoraussetzungen, eine zum Kompetenzprofil passende Bewertungsmethode und eine dokumentierte Zertifizierungsentscheidung. Die DIN EN ISO/IEC 17024:2026 bildet hierfür einen allgemeinen Rahmen für Personenzertifizierungsstellen; die konkrete Ausgestaltung entsteht erst im jeweiligen Zertifizierungsprogramm. Bei CertNova ist transparent zu berücksichtigen, dass es sich um eine freie und nicht DAkkS-akkreditierte Zertifizierungsstelle handelt. Aussagen über Reichweite und Nutzen eines Zertifikats müssen deshalb am konkreten Verwendungszweck gemessen werden.
Dieser Beitrag wurde für die Veröffentlichung zu „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ redaktionell so eingeordnet, dass Normkonformität, Akkreditierung, öffentliche Bestellung und gerichtliche Verwendung nicht miteinander vermischt werden. Maßgeblich sind die aktuelle DIN EN ISO/IEC 17024:2026-07, die Informationen von ISO und DIN Media, die Hinweise der DAkkS zur Akkreditierung von Personenzertifizierungsstellen sowie – soweit einschlägig – § 36 GewO und § 404 ZPO. CertNova wird in diesem Beitrag ausdrücklich als freie Zertifizierungsstelle und nicht als DAkkS-akkreditierte Stelle beschrieben.
9. Normativer Rahmen richtig einordnen
Für die Frage „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist zunächst entscheidend, was DIN EN ISO/IEC 17024:2026-07 tatsächlich regelt. Die Norm richtet sich an Stellen, die Personen zertifizieren. Sie enthält Anforderungen an Aufbau, Unparteilichkeit, Ressourcen, Zertifizierungsprogramme, Prüfungen, Entscheidungen, Überwachung und weitere Elemente der Personenzertifizierung. Sie ist damit kein Berufsrecht für Sachverständige und verleiht einer zertifizierten Person nicht automatisch einen besonderen gesetzlichen Status. Der Schwerpunkt dieses Beitrags liegt auf fachliche Bedeutung, Nutzen und Grenzen des Zertifizierungsnachweises.
Die Ausgabe 2026-07 ersetzt die Fassung 2012-11. Nach DIN Media wurden insbesondere Begriffe ergänzt beziehungsweise überarbeitet, Anforderungen an den Einsatz künstlicher Intelligenz aufgenommen, gemeinsame CASCO-Elemente aktualisiert und redaktionelle Anpassungen vorgenommen. ISO hebt außerdem hervor, dass der Einsatz KI-gestützter Instrumente Fairness, Transparenz und Zuverlässigkeit nicht beeinträchtigen darf. Für die Praxis bedeutet das: Aussagen über eine Zertifizierung sollten sich immer auf das konkrete Zertifizierungsprogramm, den Geltungsbereich des Zertifikats und den Status der Zertifizierungsstelle beziehen. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
9.1 Norm, Zertifizierungsprogramm und Zertifikat unterscheiden
Drei Ebenen sollten sprachlich getrennt werden. Die Norm beschreibt Anforderungen an Zertifizierungsstellen. Das Zertifizierungsprogramm konkretisiert, welche Kompetenz für welches Fachgebiet festgestellt wird und mit welchen Methoden dies geschieht. Das Zertifikat dokumentiert schließlich das Ergebnis für eine bestimmte Person und einen bestimmten Geltungsbereich. Wer diese Ebenen vermischt, erzeugt schnell zu weitreichende Aussagen. Gerade bei spezialisierten Sachverständigen ist die präzise Bezeichnung des Fachgebiets wichtiger als ein allgemein klingender Titel. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
10. Akkreditierung und freie Zertifizierungsstelle sauber trennen
Bei „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ darf die Frage der Akkreditierung nicht verkürzt dargestellt werden. Eine Zertifizierung und eine Akkreditierung sind zwei verschiedene Konformitätsbewertungsstufen. Die DAkkS akkreditiert in Deutschland Personenzertifizierungsstellen nach DIN EN ISO/IEC 17024 und führt eine Datenbank der akkreditierten Stellen. Die Akkreditierung bestätigt innerhalb ihres ausgewiesenen Geltungsbereichs die Kompetenz der Zertifizierungsstelle. Daraus folgt umgekehrt: Die bloße Anwendung eines an der Norm orientierten Zertifizierungsverfahrens ist nicht mit einer DAkkS-Akkreditierung gleichzusetzen.
CertNova ist nach der hier zugrunde gelegten Unternehmensangabe eine freie Zertifizierungsstelle und keine DAkkS-akkreditierte Personenzertifizierungsstelle. Diese Information sollte nicht nur im Kleingedruckten stehen, sondern überall dort transparent bleiben, wo Zertifizierungen, Prüfungen oder Zertifikate beschrieben werden. Formulierungen, Logos oder Vergleiche dürfen nicht den Eindruck erwecken, eine Akkreditierung liege vor, wenn dies nicht der Fall ist. Ebenso sollte vermieden werden, die Wirkung eines freien Zertifikats pauschal mit der Wirkung eines akkreditierten Zertifikats gleichzusetzen. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
10.1 Was Interessenten vor einer Beauftragung prüfen sollten
Interessenten sollten deshalb zuerst klären, wofür sie den Kompetenznachweis benötigen. Bei einer rein privaten Marktpositionierung können andere Kriterien maßgeblich sein als bei einer öffentlichen Ausschreibung, einem regulierten Tätigkeitsfeld oder einem Auftraggeber, der ausdrücklich ein Zertifikat einer akkreditierten Stelle verlangt. In solchen Fällen entscheidet die konkrete Anforderung des Auftraggebers. Ein transparenter Zertifizierungsanbieter macht diese Grenze sichtbar, anstatt eine universelle Anerkennung zu versprechen. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
11. Das Zertifizierungsprogramm bestimmt den konkreten Geltungsbereich
Bei „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist der Blick auf das konkrete Zertifizierungsprogramm wichtiger als die bloße Nennung der Norm. Das Programm legt fest, für welches Fachgebiet eine Person zertifiziert werden kann, welche Kompetenzen vorausgesetzt werden und welche Prüf- beziehungsweise Bewertungsverfahren eingesetzt werden. Ein Zertifikat sollte deshalb so präzise sein, dass Auftraggeber erkennen können, welche Tätigkeit von der Kompetenzfeststellung erfasst ist und welche nicht.
Gerade im Sachverständigenwesen sind sehr breite Sammelbezeichnungen problematisch. Ein Sachverständiger für Bauschäden benötigt andere Fachkenntnisse als ein Sachverständiger für Gebäudeschadstoffe, Brandschutz, Bauphysik oder Immobilienbewertung. Ein seriöses Programm grenzt diese Bereiche ab, definiert gegebenenfalls Teilgebiete und beschreibt Voraussetzungen sowie Prüfungsinhalte passend dazu. Dadurch wird verhindert, dass ein Zertifikat eine Kompetenzreichweite suggeriert, die im Verfahren nicht geprüft wurde. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
11.1 Geltungsbereich vor Marketingwirkung
Für die Außendarstellung sollte der Zertifikatstitel möglichst eng am tatsächlich geprüften Geltungsbereich bleiben. Zusätze in Lebenslauf oder Website können den Kontext erläutern, dürfen ihn aber nicht erweitern. Bei freien Zertifizierungsstellen ist zusätzlich der Status der Stelle klar zu kommunizieren. So entsteht ein belastbarer Kompetenznachweis, der von Auftraggebern anhand seiner tatsächlichen Inhalte bewertet werden kann. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
12. Nutzen im Markt ohne Anerkennungsversprechen
„Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ hat für viele Sachverständige auch eine wirtschaftliche Dimension. Ein strukturiertes Zertifizierungsverfahren kann helfen, Qualifikation gegenüber Auftraggebern nachvollziehbar zu dokumentieren und die eigene Spezialisierung klarer zu positionieren. Der Nutzen entsteht vor allem dort, wo Auftraggeber Wert auf dokumentierte Kompetenz, definierte Prüfverfahren und regelmäßig aktualisierte Nachweise legen. Ein Zertifikat ist damit ein Kommunikationsinstrument, aber kein universeller Berechtigungsnachweis.
Die konkrete Marktakzeptanz kann je nach Branche, Auftraggeber und Beschaffungssystem erheblich variieren. Manche Auftraggeber akzeptieren unterschiedliche Kompetenznachweise, andere verlangen ausdrücklich eine öffentliche Bestellung oder ein Zertifikat aus einem akkreditierten Geltungsbereich. Deshalb sollte ein Bewerber die Anforderungen seiner wichtigsten Zielmärkte vor der Zertifizierung prüfen. Besonders bei Ausschreibungen ist der Wortlaut der Eignungsanforderungen maßgeblich. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
12.1 Seriöse Nutzenargumentation
Der praktische Nutzen von Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024 liegt vor allem in der strukturierten und nachvollziehbaren Darstellung geprüfter Kompetenz. Für Sachverständige kann dies die Positionierung gegenüber Auftraggebern unterstützen, weil Qualifikation anhand eines definierten Programms bewertet wird. Für Auftraggeber kann ein Zertifikat ein zusätzliches Auswahlkriterium sein. Seine Aussagekraft bleibt jedoch auf den ausgewiesenen Geltungsbereich begrenzt. Es ersetzt weder eigene Plausibilitätsprüfungen noch gesetzlich vorgeschriebene Qualifikationen. Besonders wichtig ist bei einer freien Zertifizierungsstelle die transparente Darstellung des Akkreditierungsstatus. Der Nutzen sollte daher mit dem konkreten Kompetenznachweis begründet werden und nicht mit einer pauschalen staatlichen, gerichtlichen oder internationalen Anerkennung.
Sachlich tragfähig sind Aussagen wie „strukturierter Kompetenznachweis“, „fachgebietsbezogene Prüfung“ oder „Zertifizierung nach dem ausgewiesenen Programm“. Zu vermeiden sind unbelegte Superlative und pauschale Aussagen über eine zwingende Anerkennung durch Gerichte, Behörden, Versicherer oder Banken. Eine transparente Darstellung erhöht langfristig die Glaubwürdigkeit stärker als ein überzogenes Anerkennungsversprechen. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
13. Internationale Anschlussfähigkeit richtig verstehen
Bei „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ wird häufig mit internationaler Anerkennung argumentiert. ISO beschreibt ISO/IEC 17024 als Rahmen, der Vergleichbarkeit, Vertrauen und die internationale Mobilität zertifizierter Personen unterstützen kann. Daraus folgt jedoch nicht, dass jedes Zertifikat jeder Zertifizierungsstelle weltweit automatisch akzeptiert werden muss. Entscheidend sind der konkrete Zertifizierungsanbieter, dessen Status, das Zertifizierungsprogramm, der Geltungsbereich und die Anforderungen des Empfängers.
Für grenzüberschreitende Tätigkeiten sollte deshalb geprüft werden, ob im Zielland berufsrechtliche Zulassungen, nationale Register, spezielle Haftungsregeln oder akkreditierungsbezogene Anforderungen bestehen. Ein normorientierter Kompetenznachweis kann die fachliche Darstellung erleichtern, ersetzt aber keine nationalen Berufszugangsregeln. Auch bei internationalen Auftraggebern kann eine explizite Forderung nach einer akkreditierten Zertifizierung bestehen. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
13.1 Was „international“ seriös bedeutet
Seriös ist es, von internationaler Normbasis oder internationaler Anschlussfähigkeit zu sprechen und die konkrete Akzeptanz offen zu lassen. Wer mit „weltweiter Anerkennung“ wirbt, müsste dagegen belegen können, dass diese Aussage für die relevanten Märkte tatsächlich gilt. Für eine freie Zertifizierungsstelle ist die präzise Einordnung besonders wichtig, damit die internationale Herkunft der Norm nicht mit einer internationalen Akkreditierungsanerkennung verwechselt wird. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
14. Nachweise und Dokumentation als Kern der Entscheidung
Beim Thema „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ entscheidet nicht die Menge eingereichter Unterlagen, sondern ihre Aussagekraft. Ein Zertifizierungsprogramm sollte festlegen, welche Vorbildung, Berufspraxis, fachbezogene Tätigkeit und gegebenenfalls welche Arbeitsproben erwartet werden. Typische Nachweise können je nach Fachgebiet Bauschäden, Gebäudeschadstoffe, Bauphysik umfassen. Entscheidend ist, dass aus den Dokumenten erkennbar wird, welche Tätigkeiten die antragstellende Person selbst ausgeführt hat und welche Kompetenz daraus abgeleitet werden kann.
Besonders wichtig sind zeitlich nachvollziehbare Angaben. Projektlisten sollten Zeitraum, Rolle, Aufgabenstellung und eigenen Leistungsanteil erkennen lassen. Fortbildungsnachweise sollten einen fachlichen Bezug zum Zertifizierungsgebiet haben. Bei Gutachten oder Arbeitsproben sollte deutlich sein, welche Methodik angewendet wurde, wie Befunde von Bewertungen getrennt wurden und wie Schlussfolgerungen begründet sind. Sensible personenbezogene Daten oder vertrauliche Auftraggeberinformationen müssen dabei angemessen geschützt werden. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
14.1 Dokumentation schafft Prüf- und Nachvollziehbarkeit
Eine saubere Dokumentation dient nicht nur der Erstzertifizierung. Sie erleichtert auch spätere Überwachung oder Rezertifizierung, sofern das Programm solche Schritte vorsieht. Wer Nachweise fortlaufend pflegt, kann fachliche Entwicklung besser belegen und reduziert den Aufwand bei späteren Verfahren. Gleichzeitig sollte die Zertifizierungsstelle klar beschreiben, welche Unterlagen zwingend, optional oder nur bei bestimmten Qualifikationswegen erforderlich sind. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
15. Kompetenzprüfung: mehr als reines Faktenwissen
Im Zusammenhang mit „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist die Prüfmethodik zentral. Eine belastbare Personenzertifizierung sollte die im Zertifizierungsprogramm definierte Kompetenz tatsächlich bewerten. Dafür können schriftliche Prüfungen, strukturierte Fachgespräche, Fallstudien, praktische Aufgaben oder die Bewertung von Arbeitsproben kombiniert werden. Welche Methode geeignet ist, hängt vom Fachgebiet ab. Bei Sachverständigen reicht es regelmäßig nicht aus, nur Normenwissen oder Definitionen abzufragen; relevant ist auch die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte methodisch zu bearbeiten.
Eine gute Aufgabenstellung prüft deshalb, ob Informationen richtig priorisiert, Grenzen der eigenen Aussage erkannt und Schlussfolgerungen fachlich begründet werden. Bei Gutachtenkompetenz spielen zudem Struktur, Nachvollziehbarkeit und die klare Trennung zwischen Tatsachenfeststellung, fachlicher Bewertung und gegebenenfalls Annahmen eine Rolle. Bewertungsmaßstäbe sollten vorab definiert sein, damit verschiedene Kandidaten nach vergleichbaren Kriterien beurteilt werden können. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
15.1 Unparteilichkeit bei der Bewertung
Prüfung und Zertifizierungsentscheidung sollten so organisiert sein, dass Interessenkonflikte beherrscht werden. Wirtschaftliche Interessen an einem positiven Ergebnis dürfen nicht zum Bewertungsmaßstab werden. Wenn Weiterbildung und Zertifizierung im selben Umfeld angeboten werden, ist eine transparente organisatorische Trennung besonders wichtig. Eine absolvierte Schulung sollte nicht automatisch eine erfolgreiche Zertifizierung bedeuten; entscheidend bleibt die nachgewiesene Kompetenz nach den Regeln des jeweiligen Programms. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
16. Praxisfälle und Entscheidungshilfe
Ein Praxisfall zu „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“: Eine Fachperson möchte ihre Tätigkeit im Bereich Bauschäden gegenüber neuen Auftraggebern nachvollziehbar belegen. Zunächst sollte sie prüfen, ob die Auftraggeber einen bestimmten Nachweis verlangen. Ist keine spezielle Akkreditierung oder öffentliche Bestellung vorgeschrieben, kann ein transparent beschriebenes Zertifizierungsverfahren als zusätzlicher Kompetenznachweis sinnvoll sein. Wird dagegen ausdrücklich ein akkreditiertes Zertifikat verlangt, genügt ein Zertifikat einer freien, nicht akkreditierten Stelle dafür nicht.
Zweiter Fall: Im Zusammenhang mit Gebäudeschadstoffe soll ein Nachweis in einem Verfahren vorgelegt werden. Hier ist zwischen fachlicher Aussagekraft und rechtlicher Wirkung zu unterscheiden. Eine dokumentierte Prüfung kann Informationen zur Kompetenz liefern, sie bindet aber weder ein Gericht noch eine Behörde oder einen privaten Auftraggeber an eine bestimmte Bewertung. Bei gerichtlicher Sachverständigenauswahl bleibt insbesondere § 404 ZPO maßgeblich; bei öffentlicher Bestellung § 36 GewO. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
16.1 Entscheidungsregel für die Praxis
Für die praktische Entscheidung zu Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024 sollte nicht allein auf den Namen des Zertifikats geschaut werden. Zuerst ist der gewünschte Einsatzbereich festzulegen. Danach sind Zertifizierungsgebiet, Zulassungsvoraussetzungen, Prüfmethoden, Gültigkeitsdauer, Überwachung und Rezertifizierung zu prüfen. Ebenso wichtig ist die Frage, ob Auftraggeber, Behörden, Gerichte, Versicherer oder Ausschreibungen besondere Nachweisformen verlangen. Erst wenn diese Punkte geklärt sind, lässt sich beurteilen, ob das konkrete Zertifizierungsprogramm zum beruflichen Ziel passt. Antragsteller sollten außerdem frühzeitig Nachweise zu Ausbildung, Berufspraxis, Referenzprojekten und Fortbildungen zusammenstellen. So werden Lücken sichtbar, bevor Kosten entstehen oder ein formelles Prüfverfahren begonnen wird.
Als einfache Regel für Fall 1 dieses Clusters gilt: erst den Verwendungszweck definieren, dann die verlangte Nachweisform prüfen und erst danach den Zertifizierungsweg auswählen. Bei Bauphysik sollte zusätzlich geklärt werden, ob der ausgewiesene Geltungsbereich genau zur geplanten Tätigkeit passt. Diese Reihenfolge verhindert, dass ein Zertifikat erworben wird, dessen Markt- oder Verfahrenswirkung später anders eingeschätzt wird als erwartet.
17. Übersicht: Prüfkriterien für die praktische Anwendung
Prüfkriterium | Frage bei „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ | Fachliche Einordnung |
Zertifizierungsstelle | Ist die Stelle akkreditiert oder frei tätig? | CertNova ist eine freie, nicht DAkkS-akkreditierte Zertifizierungsstelle. |
Geltungsbereich | Welche konkrete Kompetenz wird zertifiziert? | Maßgeblich sind Zertifikatsbezeichnung und Zertifizierungsprogramm. |
Anerkennung | Welche Nachweisform verlangt der Empfänger? | Akzeptanz ist auftrags-, markt- und verfahrensbezogen zu prüfen; keine pauschale Gleichstellung. |
Gericht | Entsteht ein automatischer Status als Gerichtssachverständiger? | Nein. Die Auswahl erfolgt durch das Gericht; § 404 ZPO ist zu beachten. |
Öffentliche Bestellung | Ersetzt die Personenzertifizierung die Bestellung nach § 36 GewO? | Nein. Es handelt sich um getrennte Qualifikationssysteme mit unterschiedlichen Rechtsgrundlagen. |
Werbung | Wie darf der Nachweis dargestellt werden? | Präzise, nachweisbar und ohne den Eindruck einer nicht bestehenden Akkreditierung oder gesetzlichen Anerkennung. |
18. Weiterführende Beiträge im CertNova-Cluster
Der Abschnitt . Weiterführende Beiträge im CertNova-Cluster konkretisiert Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024. Entscheidend ist, dass die fachliche Bewertung nicht nur auf Berufsbezeichnungen oder Teilnahmebescheinigungen gestützt wird, sondern auf nachvollziehbaren Kriterien des jeweiligen Zertifizierungsprogramms. Dazu gehören ein klar definierter Kompetenzbereich, geeignete Zulassungsvoraussetzungen, eine zum Kompetenzprofil passende Bewertungsmethode und eine dokumentierte Zertifizierungsentscheidung. Die DIN EN ISO/IEC 17024:2026 bildet hierfür einen allgemeinen Rahmen für Personenzertifizierungsstellen; die konkrete Ausgestaltung entsteht erst im jeweiligen Zertifizierungsprogramm. Bei CertNova ist transparent zu berücksichtigen, dass es sich um eine freie und nicht DAkkS-akkreditierte Zertifizierungsstelle handelt. Aussagen über Reichweite und Nutzen eines Zertifikats müssen deshalb am konkreten Verwendungszweck gemessen werden.
Zur Vertiefung passen insbesondere Was bedeutet eine Personenzertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024? sowie DIN 17024 Zertifizierung – Voraussetzungen, Ablauf und Bedeutung. Beide Beiträge ergänzen die hier behandelte Fragestellung um angrenzende Aspekte des Zertifizierungsverfahrens und der fachlichen Einordnung. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
19. Fazit
Bei „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist die zentrale Qualitätsregel, die tatsächliche Kompetenzfeststellung klar von Akkreditierung, öffentlicher Bestellung und rechtlicher Anerkennung zu trennen. DIN EN ISO/IEC 17024:2026-07 bietet einen international etablierten Rahmen für Stellen, die Personen zertifizieren. Welche Wirkung ein konkretes Zertifikat hat, hängt jedoch vom Zertifizierungsprogramm, dem Geltungsbereich, dem Status der Zertifizierungsstelle und den Anforderungen des jeweiligen Auftraggebers oder Verfahrens ab. CertNova ist eine freie Zertifizierungsstelle und keine DAkkS-akkreditierte Personenzertifizierungsstelle. Diese Einordnung wird bewusst transparent beibehalten.
20. Quellen und weiterführende Primärinformationen
Der Abschnitt . Quellen und weiterführende Primärinformationen konkretisiert Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024. Entscheidend ist, dass die fachliche Bewertung nicht nur auf Berufsbezeichnungen oder Teilnahmebescheinigungen gestützt wird, sondern auf nachvollziehbaren Kriterien des jeweiligen Zertifizierungsprogramms. Dazu gehören ein klar definierter Kompetenzbereich, geeignete Zulassungsvoraussetzungen, eine zum Kompetenzprofil passende Bewertungsmethode und eine dokumentierte Zertifizierungsentscheidung. Die DIN EN ISO/IEC 17024:2026 bildet hierfür einen allgemeinen Rahmen für Personenzertifizierungsstellen; die konkrete Ausgestaltung entsteht erst im jeweiligen Zertifizierungsprogramm. Bei CertNova ist transparent zu berücksichtigen, dass es sich um eine freie und nicht DAkkS-akkreditierte Zertifizierungsstelle handelt. Aussagen über Reichweite und Nutzen eines Zertifikats müssen deshalb am konkreten Verwendungszweck gemessen werden.
Für die fachliche Prüfung wurden insbesondere folgende Primärquellen herangezogen: ISO – ISO/IEC 17024:2026; DIN Media – DIN EN ISO/IEC 17024:2026-07; DAkkS – Akkreditierung von Personenzertifizierungsstellen; § 36 GewO – öffentliche Bestellung von Sachverständigen; § 404 ZPO – Sachverständigenauswahl durch das Gericht. Bei konkreten Ausschreibungen, gerichtlichen Verfahren oder berufsrechtlichen Fragen ist zusätzlich der jeweilige Einzelfall zu prüfen. Für die konkrete Fragestellung „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ ist dieser Punkt deshalb anhand des jeweiligen Zertifizierungsprogramms und des beabsichtigten Verwendungszwecks einzuordnen.
21. FAQ – häufige Fragen zu diesem Thema
21.1 Was ist bei „Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt“ besonders wichtig?
Was ist die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt ist für Sachverständige, Gutachter und Auftraggeber ein Thema mit hoher praktischer Relevanz.
21.2 Welche Rolle spielt die DIN EN ISO/IEC 17024 dabei?
Die DIN EN ISO/IEC 17024 legt Anforderungen an Stellen fest, die Personen zertifizieren, und schafft einen Rahmen für nachvollziehbare, unparteiische und kompetenzbezogene Zertifizierungsverfahren. Die Norm selbst zertifiziert jedoch keine Person und ersetzt weder das konkrete Zertifizierungsprogramm noch die Prüfung durch die jeweilige Zertifizierungsstelle.
21.3 Muss eine Zertifizierungsstelle dafür DAkkS-akkreditiert sein?
Nein. Eine Zertifizierungsstelle kann auch als freie, nicht DAkkS-akkreditierte Zertifizierungsstelle arbeiten. Akkreditierung und Zertifizierung sind unterschiedliche Ebenen. Wenn ein Auftraggeber, eine Ausschreibung, ein Vertrag oder eine sonstige Vorgabe ausdrücklich eine akkreditierte Personenzertifizierung verlangt, muss diese zusätzliche Anforderung gesondert geprüft werden.
21.4 Ist eine Personenzertifizierung mit einer öffentlichen Bestellung gleichzusetzen?
Nein. Eine Personenzertifizierung nach einem Zertifizierungsprogramm und die öffentliche Bestellung und Vereidigung eines Sachverständigen sind unterschiedliche Qualifikations- beziehungsweise Anerkennungswege mit jeweils eigenen Voraussetzungen und Rechtsgrundlagen. Aus einer Personenzertifizierung folgt daher nicht automatisch eine öffentliche Bestellung.
21.5 Worauf sollte man bei die DIN EN ISO/IEC 17024? Einfach erklärt besonders achten?
Wichtig sind vor allem der genaue Zertifizierungsumfang, die fachlichen Zulassungsvoraussetzungen, die Art der Kompetenzprüfung, die Gültigkeit und Überwachung des Zertifikats sowie die transparente Benennung der ausstellenden Zertifizierungsstelle. Für die praktische Verwendung sollte zusätzlich geprüft werden, welche Nachweise der jeweilige Auftraggeber tatsächlich akzeptiert.

